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06.08.2010

"Das Festival" in Schaffhausen 6. August 2010


Heute ist sozusagen der Schweizer Abend, aber mit absoluten Weltstars!

Freitag, 6. August 2010, 18.30* Uhr bis Mitternacht

•        Fiona Daniel (Schweiz)

•        Sophie Hunger (Schweiz)

•        Stephan Eicher (Schweiz)

Fiona Daniel

«das festival» ist auch eine Bühne für Schweizer Nachwuchskünstler, schliesslich ist es die Mischung aus Bewährtem und Unerwartetem, die ein Konzert zum Event macht. Darum passt Fiona Daniel perfekt ins Vorprogramm von Sophie Hunger und Stephan Eicher. Ihr vielversprechendes erstes Album «Drowning» erschien im Frühling. Die Songwriterin überzeugt mit ihrer einnehmenden Stimme, ihrer Präsenz und schönen Melodien, zart und gleichzeitig kraftvoll. Fiona Daniel repräsentierte die Schweiz übrigens auch an der Weltausstellung Schanghai 2010.

Sophie Hunger

In rasantem Tempo vom Zürcher Indie-Club Helsinki auf die grossen Bühnen in Glastonbury und Montreux: Und auch wenn die Szenerien imposanter werden, die Intimität bleibt dieselbe, und das macht die Konzerte von Sophie Hunger zu einem besonderen Erlebnis. «1983» heisst das aktuelle Album der Zürcherin, die mehr Künstlerin als Sängerin ist. Omnipräsent in den Feuilletons und von Kritikern hochgelobt, misslingen sämtliche Versuche, ihre Musik und die Person Sophie Hunger in Worte zu fassen. Kein Schema scheint auf die 27-Jährige zu passen. Dabei ist es so einfach: Sowohl die Musik als auch die Person sind echt und machen sich und der Welt nichts vor. Um ihre Musik zu erfassen, braucht es keine Genre-Bezeichnungen, sondern offene Ohren und offene Herzen. Damit trifft Sophie Hunger genau den Nerv unserer Zeit und nimmt uns mit auf eine musikalische Reise zu uns selbst.

Stephan Eicher

Schaffhauserinnen und Schaffhauser geraten heute noch in Verzückung, wenn sie sich an das Konzert erinnern, das Stephan Eicher im  alten Tramdepot gab, kurz bevor es  abgerissen wurde. Nicht nur sang er seine französischen Chansons und englischen Songs, sondern er überraschte auch mit «High-way to Hell» von AC/DC als Zugabe.

Seinen ersten Hit landete der 1960  im bernischen Münchenbuchsee geborene Musiker 1980 mit der Gruppe Grauzone, die  mit dem Neue-Deutsche-Welle-Hit  «Eisbär» vor allem in Deutschland  Erfolg hatte. Doch schon bald wandte sich Eicher der französischen Sprache zu, so etwa 1982 in «Les filles du  Limmatquai (Regardez mais pas toucher!)».

Zum Französisch kamen Englisch, Italienisch und auch Schweizerdeutsch. Eichers Platten verkaufen sich nicht nur in der Schweiz sehr gut, sondern sind auch regelmässig in Frankreich in den Hitparaden zu finden. Sein dortiges  Publikum machte seine Version von Mani Matters «Hemmige» zum Hit, und es gehörte zu Eichers eher surrealen  Erlebnissen, als das Konzertpublikum in Paris das Lied Wort für Wort mitsang. Eicher hat im Verlaufe seiner Karriere zahlreiche erfolgreiche Alben veröffentlicht, sein bekanntestes ist wohl das 1991 erschienene «Engelberg». Er liess sich immer wieder auf Neues ein, so etwa 2006 auf eine Kollaboration mit dem Schriftsteller Martin Suter. Was wird er in Schaffhausen wohl dieses Mal als Zugabe bringen? Diesen Sommer exklusiv in der Schweiz.