Aktuelles / Notizen
Reiseprofi André Lüthi bei der Seniorenuniversität

Bei der Seniorenuniversität Schaffhausen legte der bekannte Reiseunternehmer André Lüthi einen sympathischen, packenden Auftritt hin.
Motiviert, frei von der Leber und ungeschminkt legte „Ändu“ seine Reise- und Lebensphilosophie vor vollem Saal im Pavillon im Park dar.
Ursprünglich Bäcker- Konditor und mit dem Ziel Sport und Olympia vor Augen, spürte der junge Mann von damals rasch, dass es ihn in die weite Welt zog und er Land, Leute und Kulturen kennenlernen wollte. Den Startpunkt machte eine lange Reise in den Westen der USA.
Er hat auch klare Führungsgrundsätze und ist kein Anhänger von Vorzeigediplomen und Ausbildungsurkunden allein. Menschsein / mehr Mensch sind ihm wichtig und seinen neuen Firmen CEO lernt er schon mal eher über eine Bergtour auf einen Viertausender kennen, als über ein krudes Manager-Assessment.
Ohne diese Form von Ferien zu verurteilen sind ihm die neunten Badeferien am gleichen Ort am Mittelmeer zu Dumpingpreisen mit Liegestuhl in Reihe 27 ein Gräuel. Reisen ist viel mehr! Es ist ein sich Einlassen auf die Kultur und die Menschen des Ziellandes und die Ehrfurcht und der Respekt vor der einheimischen Gepflogenheiten. Reisen heisst immer auch ganz fest, sich selber besser kennenlernen und viel lernen dabei.
Sein Reisefirmenkonglomerat ist mehr als beeindruckend. Auf einem der Bilder sind die verschiedenen Firmen der globetrotter group ag sichtbar. Diese reichen von Tauchferien über Politferien bis hin zu Mountainbikeferien.
Der Chef lebt mit allen Fasern seines Daseins selber einen seiner Leitsätze vor „In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.“ Und so kommt es schon mal vor, dass der Reisetausendsassa sich selber aufs Ritschka-Velo setzt und den Ritschkafahrer und die alt Bundesrätin und heutige Swiss Olympic Präsidentin Ruth Metzler-Arnold durch den hektischen Verkehr der Millionenmetropole chauffiert.
Lesens- und empfehlenswert ist ganz sicher auch sein Buch KARMA, in dem ihn der bekannte Werber und Autor Frank Baumann porträtiert und befragt hat anlässlich einer gemeinsamen Töfftour im unwegsamen Gelände.
Und so endete der erfolgreiche Unternehmer mit einer seiner wichtigen Lebensweisheiten auf einem Bild von Gebetsfahnen in Tibet: „Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Schutzmauern, die anderen bauen Windmühlen.“

